Wenn der Dezember im Herzen schmerzt

Autor: Anita Dorp AMANI (mit Marko im Herzen)
Trauer im Dezember

Gerade in der dunklen Jahreszeit packt mich die Trauer besonders hart.
Abschirmen und Abtauchen in die Stille ist das, was mir hilft, diese laute, rege und hektische Zeit zu überstehen.
Die Trauer mag das Getümmel auch nicht. Sie heftet sich an mich wie eine Klette und lässt nicht von mir los. Besonders im Dezember hat sie wohl nichts Besseres zu tun und hängt besonders gern bei mir ab. Ich kenne sie bereits seit vielen Jahren, ich weiß, was sie braucht.

Sie ist hartnäckig und möchte Beachtung.
„Kannst du dich mal um mich kümmern?“ – Sie kennt das Wort Bitte nicht. Sie fragt nicht, ob es dir gerade recht ist.
Da muss ich wohl durch, auch wenn es schmerzhaft ist. Die Sehnsucht nach vergangenen glücklichen Zeiten tut schrecklich weh. Das Herz möchte vor Kummer zerreißen – und doch schlägt es weiter. Wie eine Folter können Gedanken sein. Sie schütteln und lassen mich verwirrt und erschöpft zurück.
Wenn die Trauer genug Beachtung erfahren hat, scheint sie milder zu werden. Irgendwann verabschiedet sie sich plötzlich und zieht weiter, mit den Worten: Tschüss, bis bald mal … ich komme wieder.

 

Wenn Gefühle laut werden

Gefühle wollen gespürt werden.
Verdrängung klappt nur so lange, wie kraftvoll man sich dagegen stemmen kann. Doch irgendwann lässt die Kraft nach. Wut, Trauer, Scham, Schuld und Angst sind einige der Gefühle, die nicht erwünscht sind. Eigentlich haben wir niemals gelernt, sie zu händeln – sie nicht als einen Abgrund zu betrachten, sondern vielmehr als Brücke.

 

Trauer zulassen, statt gegen sie anzukämpfen

Wie wäre es, wenn wir das Gefühl zulassen, dass wir traurig sind?
Ihr volle Beachtung schenken – und später zum Beobachter werden.

„Ich bin traurig und habe manchmal das Gefühl, an meinem Verlust zu zerbrechen.
Aber … obwohl es mir schwerfällt, möchte ich es trotzdem versuchen.“

Das Aber lässt Freiraum zu.
Mit dem Aber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

 

Bildquelle: Bild der Autorin

Anita Dorp AMANI (mit Marko im Herzen)

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