Entscheidungen – Wenn der Kampf zum Wegweiser wird

Autor: Freia Öztürk

Entscheidungen begleiten uns ein Leben lang. Manche treffen wir leicht, fast schon beiläufig und schnell. Andere fordern uns heraus, stellen uns auf die Probe oder beeinflussen unser Leben.

Mein Leben lang war ich gezwungen, Entscheidungen zu treffen. Unter anderem auch solche, die aus dem Kampf heraus entstanden sind.
Mir wurde nichts geschenkt.
Nichts wurde mir in den Schoß gelegt.
Alles, was ich erreichen wollte, musste ich mir erarbeiten. Ich bin damit groß geworden, zu lernen, mich durchzusetzen, für mich einzustehen und für meine Zukunft zu sorgen. So habe ich schon früh gelernt, dass Aufgeben keine Option ist, auch dann nicht, wenn der Weg steinig ist und man die Kraft verliert.  Es gab schwere Zeiten, in denen mein Zweifel größer war als meine Hoffnung.
Zeiten, in denen ich mich gefragt habe, warum bei mir alles so mühevoll ist, während es bei anderen so einfach ist.

Die Art, so zu leben, prägt einen Menschen.
Sie macht müde und laugt aus.

Doch dann habe ich, im Laufe der Zeit und mit der Erfahrung der Meditation, andere Entscheidungen getroffen.
Vielleicht nicht immer bewusst, nicht immer leicht, aber mit zunehmender Stärke.
Wie die Entscheidung, trotz Rückschläge an mich zu glauben, und die, an meinen Hoffnungen festzuhalten.

Auch heute kämpfe ich noch für vieles, was ich erreichen möchte.
Der Weg geht weiter, während ich wachse und Jahr für Jahr an Erfahrungen sammle.
Der Unterschied zwischen früher und heute ist aber, dass es heute nicht mehr um unbewusste Entscheidungen fürs Durchhalten geht, sondern um Wachstum, Klarheit und ganz bewusst Entscheidungen zu treffen.
Denn ich weiß inzwischen, wohin ich möchte.

Ich gehe den Weg, ohne mich ständig im Außen zu verlieren und mich an Erwartungen anderer zu messen.
Natürlich habe ich nicht alle Ziele erreicht, haben sich nicht alle Träume erfüllt. Früher hätte ich das als Scheitern empfunden. Heute weiß ich: Nicht alles, was wir nicht erreichen, ist ein Verlust. Manches ist eine Lektion, manches bereitet uns auf etwas Größeres vor, und manches zeigt uns einfach, dass wir neu entscheiden dürfen.

Der größte und wichtigste Wendepunkt in meinem Leben war die Entscheidung, an mich selbst zu glauben.

Nicht blind, nicht naiv, sondern einfach auf der ehrlichen Ebene. Ich habe für mich erkannt, dass meine Vergangenheit und meine Erlebnisse mich genau zu der Erkenntnis gebracht haben, dass meine Stärke aus den Momenten entstanden ist, in denen es besonders schwer war.
Ich habe gelernt, dass jede Erfahrung Spuren hinterlässt.
Nicht nur Narben, sondern auch Charakter und Standhaftigkeit.
Ich bin mit der Zeit gewachsen. Ich renne der Zeit nicht mehr hinterher, sondern nutze sie. Insbesondere für Momente, die mich bereichern.
Ich treffe Entscheidungen bewusster, ruhiger und mit mehr Vertrauen in mich selbst.
Ich weiß, dass nicht jeder Schritt perfekt sein muss, solange er ehrlich ist.
Ich weiß, dass es manchmal Mut erfordert, stehen zu bleiben, nach innen zu schauen und sich neu zu orientieren.

Der Weg hat sich gelohnt, nicht weil alles leicht geworden ist, sondern weil ich gelernt habe, mir selbst zu vertrauen. Weil ich weiß, dass ich Herausforderungen begegnen kann, auch wenn ich sie nicht kontrollieren kann.
Und weil ich verstanden habe, dass wahre Stärke nicht darin liegt, nie zu fallen, sondern im Aufstehen und sich neu zu entscheiden.

Der Wegweiser in meinem Leben heißt:
Ich glaube an mich und meine Stärken!

 

 

Bildquelle: Pixabay https://pixabay.com/de/illustrations/schild-wegweiser-richtig-falsch-492989/

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