Nur so ein Geh-Danke!

Autor: Sonja Lührs

Vor vielen Jahren setzte sich ein Gedanke in meinen Kopf fest.

Der Gedanke von Ilvie und dem Troll im Baum.

Ich dachte immer: Geh! Danke!

Doch stattdessen wurden aus dieser Saat immer mehr Gedanken und wollten unbedingt aus mir heraus.

Nach einer Not-OP fing ich schließlich an, meine Geh-Danken aus meinem Kopf herauszuschreiben. Ich dachte, danach wäre alles getan, aber die Geschichte kam zu keinem Ende.

So vergingen weitere Jahre mit vielen Ideen, wie die Geschichte wohl weitergehen würde.

Wieder war es eine OP, die mir die Muße gab, meine Gedanken in meine Finger zu geben und weiterzuschreiben, ohne zu wissen, wie es enden würde.

Ein wenig wie Ilvie in meiner Geschichte kamen die Worte ungefiltert aus mir heraus, am Ende musste ich selber weinen, weil ich das Ende so rührend fand.

 

Geschichten erinnern uns

Es gibt Geschichten, die uns nicht nur unterhalten – sie erinnern uns an etwas, das wir längst wissen, aber vergessen haben.

Ich erinnere mich nur zu gerne an meine vielen Stunden, die ich als Kind im Wald verbracht habe.

„Im Schatten der Buche …“ ist genau so eine Geschichte, die sich langsam und kindlich entfaltet.

Sie führt uns in den Wald – sie führt uns nach innen.

Wie auch Dalmanuta – so führt sie uns in unseren inneren Raum.

In einen Zustand von Frieden, Einklang und Bewusstheit.

Ilvie spricht Anteile von uns an, die nicht laut sind.

Das Kind fragt nicht, ob etwas real ist, sondern fühlt.

Sie hat „Geh-Danken“.

In jedem ihrer Schritte liegt ein Gedanke. Gedanken bewegen sich.

Geh-Danken entstehen, wenn wir mit allen Sinnen unterwegs sind.

Wenn wir in den Wald gehen und hören, was er erzählt.

 

Geh-Danken-Gänge

Wenn wir dafür danken, dass in einem Tropfen ein Baumtraum liegt.

Die Idee mit den gespeicherten Informationen in den Wassertropfen ist nicht neu, aber durch Ilvies Erfahrungen damit löst sie sich aus der Abstraktheit und wird zur Selbstverständlichkeit.

Ich liebe Wortspiele und analysiere gerade die „Selbst-Verstand-Licht-keit“

Denn Ilvie, die Heldin meiner Geschichte, zweifelt nicht.

Zweifeln ist immer behaftet mit sich ent-zwei-en.

Sie bleibt im unmittelbaren Erleben und ist nicht gespalten.

Sie ist ein-fühlsam.

 

Im Schatten der Buche: Ilvies Reise zu den Waldgeheimnissen

Das Buch ist eine Einladung für dich, der Natur wieder zuzuhören und bereit zu sein, dir wieder selbst zu begegnen. „Ilvies Reise“ passt in keinen klassischen Kinderbuchverlag, weil es dich mitten ins Leben führt. Kinder und Erwachsene lesen gemeinsam.

Kinder fragen. Erwachsene lauschen. Beide fühlen mit.

Wie wäre es für dich, mal nach Trollen zu suchen, Bäumen zu lauschen oder auch hinter staubige Vorhänge zu schauen?

 

Bildquelle: Cover des Buches „Im Schatten der Buche: Ilvies Reise zu den Waldgeheimnissen“ von Sonja Lührs, Illustration: Sophia Van Beethoven

 

Sonja Lührs

Sonja Lührs

Kontakt aufnehmen

Heilpraktikerin

Keine Beiträge mehr verpassen

Wie können wir helfen?

t

Finde deine Antwort auf der Seite Häufig gestellten Fragen

Fragen zur Ausbildung

Fragen zur Technik / zur Website

i

Fragen zum Blog / zur Redaktion

Zurück

Fragen zur Ausbildung

w

Schreibe uns:

Peter Stefanie Matthias Verena

Zurück

Fragen zur Technik / zur Website

w

Schreibe uns:

Sven

Zurück

i

Fragen zum Blog / zur Redaktion

w

Schreibe uns:

Sven Anne

Du kannst uns auch eine E-Mail an info@dalmanuta-lehrer.de schreiben oder dich telefonisch unter 0174 85 188 49 melden.