Was wäre wenn, wenn das möglich ist?

Autor: Berit Lütjohann

Was wäre, wenn…

Vor ziemlich genau 10 Jahren öffnete sich für mich eine ganz neue Tür in meinem Leben, von der ich vorher überhaupt keine Ahnung hatte, dass es sie überhaupt gibt. Es war die Tür zu meinem Herzen. Sie führte mich zu meiner inneren (Kraft-) Quelle, die nie versiegt, und erinnerte mich an meinen Auftrag in dieser Welt.

Seitdem habe ich einen Traum: Ich möchte meinen Auftrag nicht nur so gut ich kann erfüllen, sondern auch davon leben.

Potenziale und Fähigkeiten

Immer, wenn ich diesen Traum träumte, hörte ich eine neue Stimme, die mir zuflüsterte „Was wäre, wenn das möglich ist? WOW! Leg los! Du kannst das! Du darfst das! Du schaffst das!“ Diese Stimme erinnerte mich an mein Potenzial und an meine Fähigkeit, alles zu schaffen, was ich von Herzen (er)schaffen möchte. Sie machte mir Mut, alle Herausforderungen meistern zu können, die auf meinem Weg liegen. Sie ließ mich an mich glauben.

Zweifel und Angst

Bevor die darauffolgenden Bilder zu bunt und strahlend wurden, kam eine zweite, sehr vertraute Stimme dazu. Von ihr hörte ich „Was wäre, wenn das schiefgeht? Das schaffst Du doch sowieso nicht. Du bist es doch gar nicht wert, so viel Erfolg und Glück zu haben. Du hast es nicht verdient, so glücklich zu sein“. Sie erinnerte mich an alle Situationen in meiner Vergangenheit, in der ich nicht weiterwusste, verletzt wurde oder gescheitert bin.

Vertrauen und Zuversicht

Ich habe Träume, die sich ganz schnell von dieser alten Stimme beeindrucken lassen und sich verflüchtigen. Dieser Traum blieb hartnäckig. Klopfte immer wieder an meine Tür und zeigte mir, wie schön und vor allem wie erfüllt mein Leben sein könnte, wenn ich mich nur traue, ihn zu verwirklichen. Wenn ich der altvertrauten Stimme des Zweifels und der Angst die neue Stimme des Vertrauens und der Zuversicht an die Hand gebe.

Auf den Weg machen

Also machte ich mich auf den Weg. Stellte mich der Herausforderung, mich zur Heilpraktikerin und zur Dalmanuta Lehrerin ausbilden zu lassen. Und immer, wenn mich auf diesem Weg die vertraute Stimme „was wäre, wenn das schiefgeht“ mit ihren alten Botschaften zum Aufgeben oder Umkehren bewegen wollte, suchte ich in meinem Herzen nach der 2. Stimme „was wäre, wenn das möglich ist? Du kannst das!“, erinnerte mich an mein Potenzial und ging noch einen Schritt weiter.

Seit einem Monat lebe ich tatsächlich den Traum, nicht nur meinen Auftrag zu erfüllen, sondern davon auch ein Stück leben zu können. Mitten in der Corona-Zeit fand ich einen neuen, größeren Praxisraum, nahm all meinen Mut zusammen und machte ihn zu meinem Raum. Dort tue ich nichts anderes, als Menschen mit meinen Worten und meinen Händen zu berühren, um sie an all die Türen in ihrem Herzen zu erinnern, die nur darauf warten, von ihnen (wieder) entdeckt und geöffnet zu werden. Ich gebe ihnen einen Raum, in der auch sie nicht nur die altvertraute Stimme des Zweifels und der Angst, sondern auch die Stimme des Vertrauens und der Zuversicht hören und sie mit auf ihren Weg nehmen können.

Und ich gebe mir einen Raum, in dem ich immer wieder nicht nur die altvertraute Stimme des Zweifels und der Angst, sondern auch die Stimme des Vertrauens und der Zuversicht hören und mich entscheiden kann, welcher Stimme ich folgen möchte. Denn obwohl mein Praxiskalender weit im Voraus gefüllt ist, kommt auch jetzt noch immer wieder die alte Stimme an meine Seite und flüstert „Was wäre, wenn das nur ein Strohfeuer ist, das ganz schnell erlischt? Was wäre, wenn Du es doch nicht schaffst?“ Und so nutze ich diesen Raum, um auch mich immer wieder an das Vertrauen und die Zuversicht zu erinnern, die nur darauf warten, mich zu unterstützen und zu stärken, damit ich am Ende meines Lebens weiß, wie es ist, meinen Traum gelebt zu haben.

Berit Lütjohann

Berit Lütjohann

www.berit-luetjohann.de

*23.04.1976 Dalmanuta Lehrerin seit 2013 Heilpraktikerin seit 2014