Heilige Ordnung

Autor: Tatjana Kowalski
Heilige Ordnung

Äußere Ordnung

Früher gab es in meinem Elternhaus von meinem Großvater immer den Satz zu hören, „Heilige Ordnung liebe sie, sie erspart dir Zeit und Müh“

Ich fand diesen Spruch immer ganz furchtbar, da er doch immer nur darauf aus war, dass ich mein Zimmer aufräume oder auch sonst alles in Ordnung halte.

Doch was wäre, wenn unter dem Begriff heilige Ordnung etwas ganz anders gemeint ist. Was ist mit meiner heiligen Ordnung in mir? Und wie oft habe ich gemeint, innen sei genauso wie außen und habe dann angefangen meine äußere Welt in Ordnung zu bringen. Um dann schmerzlich feststellen zu müssen, dass ich erstens meine äußere Welt nur kurzzeitig in Ordnung bringen konnte, doch dies an meiner inneren Unordnung überhaupt nichts änderte.

Innere Ordnung

Der Weg in mein Selbst, mich mit all meinen Stärken und Schwächen bewusst wahrnehmen und mich so nehmen wie ich bin, dieses uneingeschränkte JA immer wieder erneuern – das ist ein Schritt in die innere Ordnung. Und wenn ich dazu noch meinen inneren Raum betreten kann, in dem wirklich alles in Ordnung ist und an dem ich auch mal die Möglichkeit habe zu verweilen, dann habe ich eine ganz andere Grundlage für mein Reden und Handeln, als wenn ich versuche alles nur mit meinen Gedanken zu regeln und zu managen. Denn dann bin ich an einem heiligen Ort. Von diesem Ort aus hat alles seine heilige Ordnung.

Heilige Ordnung

Vielleich hast du ja Lust, mal einen Kurztrip an deinen heiligsten Ort zu wagen?

An den Ort, wo es kein Morgen gibt und kein Gestern, kein Links und kein Rechts, kein Oben und kein Unten. Ein Ort der Vollkommenheit.

Du brauchst nichts weiter zu tun, als einfach nur mal tief ein- und auszuatmen. Und mit ein bisschen Übung fällt es dir immer leichter diesen Ort aufzusuchen. Der Ort, der schon immer da war und immer da sein wird.

Ein heiliger Ort, an dem alles in Ordnung ist.

Tatjana Kowalski

Tatjana Kowalski

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