Liebe – eine wunderbare Option

Autor: Bettina Schulte
Fokus Liebe Leben Kinderaugen

Veränderung und Ausrichtung

In den letzten Monaten haben wir uns immer wieder der Herausforderung stellen dürfen, zu schauen, auf was wir unseren Fokus richten. Auf die Einschränkungen, die Angst und die Enge? Oder auf die Zuversicht, die Hoffnung und dass die Freiheit gewinnt – die Liebe und die Empathie. Das meine ich global gedacht auf die ganze Erde bezogen, nicht nur auf den einzelnen. Ich hätte als Meditationslehrerin mehr als einen Grund, richtig sauer zu sein und mich zu beschweren. Meditationslehrerin zu sein ist ein fester Bestandteil meines Lebens, ich mache einmal im Monat einen Meditationsabend, fahre 3 bis 4 Mal im Jahr an die Nordsee, um Menschen in Seminaren zu begleiten. Ganz zu schweigen davon, dass ich einmal im Monat zu meinem Meditationslehrer nach Duisburg fahre, um loszulassen und neue Energie zu schöpfen. Das alles ist nun seit über einem Jahr nicht mehr möglich.

Ich weiß, dass ich dir damit nichts Neues erzähle und ich weiß auch, dass es uns viel, viel besser geht als manch anderen Menschen. Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen: Ich hätte allen Grund mich zu beschweren.

Und dann schaue ich in die Augen eines Kindes und sehe meine Verantwortung – meine Verantwortung als Mensch. Ich habe natürlich die Möglichkeit, auf das zu schauen, was Angst macht, was sich auf die Spaltung bezieht. Oder ich schaue auf das Wunder, auf die staunende Option des Lebens, das Leben als wundervolles Abenteuer zu sehen! Denn das ist die Option, die ich sehe, wenn ich in Kinderaugen schaue und dass es meine Verantwortung als liebender Mensch ist.

Deine Wahl

Ich will gar nicht darauf eingehen, was gerade richtig oder falsch ist, was wahr oder nicht wahr ist, das spielt gerade keine Rolle. Ich will damit nur sagen, dass du die Entscheidung in deinen Händen hast, genau wie du diese Entscheidung trägst, auf das zu schauen, was dich bestärkt; was dir Hoffnung und Kraft gibt; was dir Zuversicht verleiht. Auf das, was die Welt im Grunde retten wird oder auf das, was dich stört und was nicht schön ist.

Das heißt nicht, dass ich das, was ist, gutheiße. Es heißt nur, dass ich mir gewahr bin: wenn ich die Welt verändern will, darf ich in meiner Kraft sein und ich darf dafür sorgen, dass es mir gut geht. Und wenn ich möchte, dass diese Welt strahlt und das auch in Zukunft tut, dann möchte ich, dass die Menschen in meinen Augen sehen, dass das Leben schön ist und dass es Optionen gibt! Außerdem dürfen die Menschen in meinen Augen sehen, dass ich / wir alles dafür tun werden, um diesen Planeten zu retten. Dazu gehört auch, endlich verstehen zu lernen, dass wir dies nur durch Verbindung und nicht durch Trennung, Hass und Begrenzung erreichen werden. Wenn wir uns vereinen, dann verstehen wir, dass wir die Hüter und nicht die Nutzer dieser Welt sind. Vereint können wir gemeinsam diesen Weg gehen.

Von der Anklage zur Verbindung

Das kann ich aber nicht nur durch Anklage schaffen. Das kann ich vor allen Dingen durch Verbundenheit schaffen, durch Vernetzung und durch Verständnis.

Jedes Mal, wenn ich es schaffe, das Gefühl der Anklage, des Hasses und des Zorns in das Gefühl des Mitgefühls zu verwandeln, dann gebe ich ein Stück weit gute Energie in den Kosmos, in das Universum ab. Wenn dies geschieht, dann trage ich damit dazu bei, die Welt ein Stück weit zu verbessern und zu heilen. Seit Anbeginn der Zeit werden Informationen im Morphischen Feld gesammelt. Stell dir nur mal vor, was wir ausrichten können!

Das heißt nicht, dass wir nicht wütend sein dürfen oder dass wir keine Angst haben können. Das bedeutet nur, dass ich mich für meinen Teil, den Großteil meines Tages, meiner Woche, meines Lebens, dafür entscheide, die Liebe zu finden. Und den Fokus auf die Wunder zu richten, die ich erwarte, die ich vielleicht noch nicht sehen kann, die ich aber durch meine Ausstrahlung kreiere.

Deine Selbstverantwortung ist deine Stärke

Babys kommen auf die Welt und für sie ist alles ein Wunder. Alles was sie neu erblicken, wird bestaunt und bewundert. Und ist es denn nicht schön zu wissen, dass du die Entscheidung hast: Die Entscheidung, was du diesen Kinderaugen zeigst? Die Selbstverantwortung zu haben und zu schauen, dass du diese Zuversicht von Babys stärken kannst!

Die Selbstverantwortung ist es, anderen Menschen zu zeigen, dass es diese Wunder gibt. Vielleicht haben sie es vergessen und du darfst die Entscheidung treffen, sie in deine Augen schauen zu lassen und sie sehen zu lassen, dass du dich jeden Tag wieder für die Liebe und die Zuversicht entscheidest. Vielleicht können wir die aktuelle Situation mit all den Begrenzungen und Einschränkungen nicht ändern – aber wir können unsere Antwort darauf ändern. Gehe in deine Eigenverantwortung und sehe das Wunder, die Schönheit des Planeten, die Schönheit deines Gegenübers.

Taten als Wege der Liebe

Reiche deinem Gegenüber die Hände. Trennung und Krieg probieren wir seit Jahrtausenden – funktioniert nicht! Machen wir es einfach mal anders: Ohne laut zu werden, ohne Aggressionen, ohne Wut. Nun vielleicht fragst du dich „Was kann ich tun?“

Vielleicht kannst du einem Nachbarn helfen. Vielleicht kannst du einfach mal einem Fremden zulächeln. Kannst einen Euro spenden. Kannst einfach mal nur zuhören. Und meditieren. Sogar Meditationslehrer werden. Wie man sieht, es sind minimale kleine Dinge, die man tun kann und es verändert so viel. Tust du eine gute Sache, ist sie auch noch so klein, ändert sich die Richtung der Energie und das Rad der Welt ändert seine Richtung!

Und dann schau einfach mal auf das Schöne in deinem Leben, die Blumen, die Bäume, auf den Wind, das Wasser, die Sonne und den Mond. Schau auf deine Lieben und dann sende das aus, das Gefühl der Dankbarkeit, das Gefühl der Liebe und der Zuversicht.

 

Bildnachweis für diesen Beitrag:
Das Foto von dem staunenden Jungen wurde von Bettina Schulte erstellt.

Bettina Schulte

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